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Allgemeine Informationen zum Bewertungssystem

Eingabeelemente

Eingabeelemente werden in drei grundsätzliche Typen unterteilt:

  • input-Elemente: Dies sind inline-Eingabelemente*, die durch den tag input eingeleitet werden, z. B. number
  • inputblock-Elemente: Dies sind block-Eingabeelemente*, die durch den tag inputblock eingeleitet werden, z. B. reaction
  • input-Gruppen: Dies sind block-Elemente*, die mehrere input-Elemente zu einer neuen Funktionalität zusammengruppieren, z. B. booleangroup

* inline-Elemente betten sich im Textfluss ein und nehmen nur so viel Platz ein, wie sie dringend benötigen. block-Elemente hingegen nehmen die volle Breite ein und beginnen immer eine neue Zeile.

Eingabeelemente können direkt untergeordnete (Teil)Eingaben enthalten, z. B. number als direktes Kindelement von vector. Diese Elemente werden im Folgenden als Teileingaben bezeichnet. Eingabeelemente die keine untergeordnete (Teil)Eingaben besitzen, z. B. number, choice, boolean, werden als elementare Eingabeelemente bezeichnet.

Standardverhalten

Alle drei Eingabeelementtypen verhalten sich ohne Angabe weiterer Attribute so, dass bei vollständig korrekter Eingabe 1 Punkt vergeben wird und in allen anderen Fällen 0 Punkte1.

Punktesystem (credit-System)

edML verwaltet Punkte immer als ganzzahlige Werte, d. h. die kleinste Punktedifferenz ist 1 Punkt. Der edML-Player kann die Punkte für den Nutzer skaliert anzeigen. Wählt der Autor einen Skalierungsfaktor 0.5 (= halbe Punkte), so wird das interne Ergebnis 9 Punkte als 4,5 Punkte für den Kursnutzer in Form einer score-Anzeige ausgegeben. Die Konfiguration des Players erfolgt durch den Aufruf:

Konfiguration auf eine halbpunktige Skala
edmlplayer.setConfig("score.scale","0.5");

Diese Anweisung muss vor dem Aufruf edmlplayer.play() erfolgen!

Punkteberechnung

Die Punkteberechnung unterscheidet sich im Detail je nach Eingabeelement. Das detaillierte Bepunktungsverhalten entnehmen Sie bitte daher den einzelnen Eingabeelementen. Allen gemeinsam ist jedoch folgendes grundsätzliches Verhalten, wobei sich die Attribute auf input, inputblock bzw. auf die input-Gruppe beziehen:

  • Das Attribut credits legt die obere Grenze fest, wie viele Punkte maxmimal vergeben werden dürfen (ganzzahliger positiver Wert). Standardwert: 11
  • Das Attribut mincredits legt die untere Grenze fest, wie viele Punkte minimal vergeben werden dürfen (ganzzahliger positiver oder negativer Wert). Standardwert: 01
  • Das Attribut mode legt fest, nach welcher Methode die Punkte ermittelt werden sollen bzw. wie die Eingabe auszuwerten ist. Es werden mindestens 3 verschiedene Methoden unterstützt:
    • whole: Es wird nur geprüft, ob die Eingabe vollständig korrekt ist. Trifft dies zu, wird der in credits definierte Wert angerechnet, ansonsten der in mincredits definierte Wert.
    • sum X: X ist eine ganze, positive Zahl und definiert den (default) subcredit-Wert, z. B. 3 bei sum 3. Bei der Methode sum wird für jedes überprüfbare, richtige Teilergebnis ausgehend vom mincredits-Wert jeweils der Wert von subcredit (X) hinzuaddiert. Der Wert von credits kann nicht überschritten werden.
    • penalty Y: Y ist eine ganze, positive Zahl und definiert den (default) subcredit-Wert, z. B. 2 bei penalty 2. Bei der Methode penalty wird für jeden Fehler ausgehend vom credits-Wert jeweils der Wert von subcredit (Y) abgezogen. Als Fehler gelten auch nicht bearbeitete Teileingaben. Der Wert von mincredits kann in allen Fällen nicht unterschritten werden.
    • sumpenalty X Y Z (nur bei input-Gruppen; "Aufsummieren mit Abzug"): X, Y und Z sind jeweils ganze, positive Zahlen, wobei Y und Z auch Null sein können. Bei der Methode sumpenalty wird für jedes überprüfbare, richtige Teilergebnis ausgehend vom mincredits-Wert jeweils der Wert von X hinzuaddiert. Für jedes falsche Teilergebnis wird der Wert von Y abgezogen. Alle unbearbeiteten Teilergebnisse führen jeweils zu einem Abzug von Z credits. Der Modus sum X und sumpenalty X 0 0 führen zur gleichen Bewertung.

 

 


  1. Die angegebenen Standardwerte beziehen sich auf das Standard-Eingabemodell.